
Objektschutz vs. Werkschutz vs. Revierdienst: Was passt wann?
Viele Unternehmen starten mit einer einfachen Frage: Brauchen wir dauerhaft Personal vor Ort – oder reichen mobile Kontrollen? Die richtige Antwort hängt weniger von „Größe“ ab, sondern von Risiko, Prozesskritikalität und Reaktionszeit.
Objektschutz – der Klassiker für klare Schutzaufgaben
Objektschutz ist ideal, wenn:
Typische Aufgaben: Zutrittskontrolle, Rundgänge, Kontrollpunkte, Protokollierung, Meldung an Leitstelle.
Werkschutz – wenn Produktion und Prozesse im Fokus stehen
Werkschutz ist sinnvoll, wenn:
- Produktionsbereiche / Infrastruktur betriebsentscheidend sind,
- interne Regeln (Werksausweise, Zonen, Gefahrbereiche) strikt umgesetzt werden müssen,
- oder die Sicherheitsaufgabe eng mit Betrieb/Logistik verzahnt ist.
Revierdienst / mobile Sicherheitsdienste – effizient für viele Standorte
Mobile Dienste passen, wenn:
- mehrere Objekte betreut werden,
- es um Abschreckung, Stichproben, Schließdienste geht,
- oder Sie schnelle Kontrollen (auch nachts) benötigen.
Entscheidungs-Checkliste (5-Minuten)
Wählen Sie eher Objektschutz/Werkschutz, wenn:
- Reaktion innerhalb von Minuten nötig ist
- kontinuierliche Zugangskontrolle erforderlich ist
- hohe Werte oder kritische Infrastruktur vorhanden sind
Wählen Sie eher Revierdienst, wenn:
- die Hauptaufgabe Kontrollen/Schließgänge sind
- mehrere Standorte kosteneffizient abgedeckt werden sollen
- technische Systeme (Video/Alarm) bereits einen Teil übernehmen





